Biotopverbund in Agrarökosystemen

Am 22. November 2018 findet die Fachtagung des MOBIL-Projekts statt.

Die Modellregion Biotopverbund MarkgräflerLand MOBIL setzt Biotopverbund in der Region mit verschiedenen Demonstrationsprojekten um. Die Fachtagung versucht verschiedene Einzelaspekte von naturschutzfachlichen Aufwertungsmaßnahmen zum Biotopverbund in der intensiv genutzten Agrarlandschaft näher zu beleuchten. Dabei soll auch erörtert werden, inwieweit die Maßnahmen im Rahmen der Eingriffskompensation umgesetzt werden können. 

Im Handlungsfeld „Biotopverbund Offenland“ wird die Ackerlandschaft so bewirtschaftet, dass der Kiebitz und weitere Vogelarten davon profitieren. Unter welchen Bedingungen die Kombination landwirtschaftlicher Produktion, Insektenreichtum und der Schutz der Vögel in der Ackerflur gelingt, zeigen wir am Beispiel der Hope Farm in Südengland. Der Aufwertung der Feldflur durch Blühstreifen wird eine hohe Bedeutung beigemessen, deshalb wollen wir die Ergebnisse einer mehrjährigen Untersuchung der Wirkung auf Insekten vorstellen.
In der Praxis stellt sich die Frage, inwieweit Aufwertungsmaßnahmen in der Ackerflur, die in die landwirtschaftliche Betriebspraxis integriert werden, als sogenannte „produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen“ (PIK) auch zur Kompensation von Eingriffen angerechnet werden können. Der Beitrag des Umweltministeriums beleuchtet hierzu die rechtlichen Rahmenbedingungen.
MOBIL gestaltet halboffene Lebensraumkorridore für waldge-bundene Arten wie die Wildkatze und Fledermäuse in intensiven Agrarlandschaften. Verbundelemente wie Feldhecken oder Gehölze werden zu Trüffelbiotopen, die ein begehrtes Produkt hervorbringen.

 

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.